Vun Harten willkommen bi de Kark in Albersdörp!

Wir sind eine lebendige Kirchengemeinde, die ihre Tradition kennt und gleichermaßen neue Schritte wagt. An Sonn- und Feiertagen feiern wir miteinander und füreinander Gottesdienst. Und auch unter der Woche gibt es viele Angebote und Gruppen für Jung und Alt.

Neues aus unserer Kirchengemeinde

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Zu Pfingsten feierte ganz Albersdorf – und wir waren mit dabei!
Zum traditionellen Gottesdienst am Pfingstsonntag kamen über 100 Menschen in den Papenbusch, um gemeinsam Openair-Gottesdienst zu feiern.

Im Gottesdienst wirkten unsere jugendlichen Teamer Kilian Kullak, Josie Rohde, Jannes Meyer und Stina Kullak mit, musikalisch wurde der Gottesdienst von unserer Kirchenmusikerin Natalia Siegfried und von Anne-Kristin Voss gestaltet.

In der Predigt von Pastor Moritz Keppel ging es um eine kleine Kulturgeschichte des Feuers – das Feuer ist ja ein Symbol für Pfingsten und den Heiligen Geist.

Aus der Predigt:
„Feuer ist ein Katapult für die Entwicklung der Menschheit.
Feuer erlaubt Quantensprünge des Fortschritts.
Wann immer die Menschen es verstanden, das Feuer zu schüren und nutzbar zu machen, brachte es die Menschheit explosionsartig voran.“

Dabei erklärte unser Pastor exemplarisch in drei Schritten, wie das Feuer die Menschheit voran brachte:
Bereits die Menschen der Steinzeit verstanden es, das Feuer zu schüren und zu nutzen.
Auch die Industrielle Revolution wäre ohne Dampfmaschinen nicht vorstellbar, ebenso treibt kontrolliertes Feuer Verbrennermotoren an.

Ein besonderer Hingucker war der VW-Käfer von 1964 vom Käferliebhaber Arnold Schmidt, der es sich nicht nehmen ließ, unseren Pastor zur Predigt zu chauffieren.

Weiter hieß es in der Predigt:
„Stellt Euch nur vor:
Aus sozialer Kälte entstünden warme Orte – Orte erwärmt von unserer Herzenswärme.
Kein Kind müsste mehr hungern.
Kein Jugendlicher wäre perspektivlos, wenn er die Schule verlässt.
Kein Obdachloser müsste mehr frieren.
Kein Mensch wäre mehr einsam.

Wir alle nähmen Platz am Lagerfeuer, ließen unsere Herzen  entzünden von den Flammen des Heiligen Geistes, so wie vor rund 2000 Jahren die Jüngerinnen und Jünger in Jerusalem.

Auch wir könnten – genau wie die Menschen der Steinzeit – kalte Gebiete erreichen und sie mit unserer brennenden Flamme der Liebe erwärmen:
Aus sozialer Kälte entstünden warme Orte – Orte erwärmt von unserer Herzenswärme.”
Am Sonnabend wurden in zwei Gottesdiensten insgesamt 28 Jugendliche in unserer Kirche von Pastor Moritz Keppel konfirmiert, der dabei von Heike Kühl (KGR) und von den ehrenamtlichen Jugendlichen Josie Rohde und Kilian Kullak unterstützt wurde.
Da die Kirche derzeit aufwendig renoviert wird, wurde die Konfirmationunter das Motto „Baustelle“ gestellt. Im 1. Petrusbrief in der Bibel findet sich der Satz: „Lasst euch auch selbst als lebendige Steine zur Gemeinde aufbauen. Sie ist das Haus, in dem Gottes Geist gegenwärtig ist.“
Im Anschluss an die Predigt mussten die Konfirmanden selbst Hand anlegen und bereitgelegte Steine mit ihrem Namen beschriften und so - symbolisch - am Kirchenbau mitwirken.

Ein großer Dank gilt dem Bauhof Albersdorf, der als besondere Hingucker Baustellenschilder im Altarraum aufstellte. Die Gottesdienste wurden musikalisch vom Chor Chorisma @chorismaalbersdorf und den Kantoreien aus Albersdorf und Hennstedt gestaltet.

Aus der Predigt:
„Hier vorne soll gleich unsere Kirche aus lebendigen Steinen
entstehen: Die Grundsteine sind gelegt: Und da finden wir die Namen von Jesus und von Frauen und Männern, die ihm folgten: Maria, Martha, Johanna, Petrus, Andreas, Thomas.
Und es gibt noch viele, viele mehr!
Wir müssen selber Hand anlegen, liebe Konfis.
Kirchenbau, der geschieht also auch und vor allem im übertragenen
Sinne:  Denn Kirche, das sind wir alle.
Und Jesus Christus lädt uns alle ein: Er, der der lebendige Grundstein ist, auf dem Gott unsere Kirche aufbaut.“

Konfirmand Jannes sagt: „An der Konfi-Zeit gefiel mir besonders die gemeinsame Zeit in der Gruppe. Natürlich gab es dabei auch viel Spiel, Spaß und lustige Momente. Außerdem habe ich viel über den christlichen Glauben gelernt und dabei auch die Kirche für mich neu entdeckt. In diesem Jahr habe ich gemerkt, dass Konfi wirklich etwas für mich ist. Die Zeit ging unglaublich schnell vorbei, und weil es mir so viel Spaß gemacht hat, wollte ich nach der Konfirmation nicht aufhören. Deshalb habe ich mich für die Teamer-Ausbildung entschieden. Ich möchte zukünftige Konfis begleiten, gemeinsam eine gute Zeit haben und ihnen zeigen, dass Kirche Gemeinschaft, Vertrauen und Spaß bedeutet.“
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